Urkundlich erwähnt wird Tscherms erstmals 857 n.Chr., als „villa Cerones". Die Bedeutung des Ortsnamens konnte bisher nicht eindeutig enträtselt werden, doch ist er wahrscheinlich vorrömischen Ursprungs. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte scheinen verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens auf, erst ab dem 15. Jahrhundert ist „Tscherms" gebräuchlich.
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Ein Dorf mit Geschichte
Eine dörfliche Siedlung mit einer eigenen Kirche scheint urkundlich um 1270 auf. Damals gehörte Tscherms unter der Bezeichnung „Tschermser Terz" zur Gemeinde Marling, die seit dem 14. Jahrhundert dem Gericht „Stein unter Lebenberg" unterstand. Sitz dieses Gerichtes war das gleichnamige Schloss.
Ende des 16. Jahrhunderts wurde der Gerichtssitz jedoch nach Lana verlegt, Schloss Stein war baufällig geworden und allmählich verfallen. Die letzten Überreste des Gerichtsschlosses verschwanden in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als an seiner Stelle ein Bauernhaus errichtet wurde. Dagegen ist das im 13. Jahrhundert errichtete und heute noch bewohnte Schloss Lebenberg exzellent erhalten. Erbaut wurde die Burg von den Herren von Marling, die sich dann Herren von Lebenberg nannten. Später kamen die Herren Fuchs in den Besitz der Burg.
Tscherms heute
1897 wurde Tscherms nach langen Bemühungen von der Gemeinde Marling getrennt und zur eigenständigen Gemeinde erhoben. Heute ist Tscherms eine florierende Obstbaugemeinde mit hoher Lebensqualität und einem großen Freizeitangebot.
in der Ferienregion Meraner Land
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