Das Gebiet um Lana ist seit Tausenden von Jahren besiedelt. Spuren steinzeitlicher Siedlungen finden sich auf den Hügelkuppen oberhalb des heutigen Dorfes, etwa auf dem Kobaltbühel, dem Hügel von St.Hippolyt, auf dem Silackerbühel oder dem Burghügel Braunsberg.
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Eine bewegte Geschichte
Von Kirchen und Burgen
Die erste urkundliche Erwähnung von Lana als Lenon erfolgt im Jahr 990, doch die ersten beiden Kirchen des Dorfes, St.Georg und St.Margarethen, wurden bereits Jahrzehnte zuvor errichtet. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstehen die Burgen Brandis, Leonburg, Braunsberg, Mayenburg und Werrenberg. Ende des 14. Jahrhunderts wird die Urpfarre Lana dem Deutschen Orden übergeben. Er wird zum wichtigsten Orden des Klöster- und Kirchendorfes, und Lana wird im Laufe der Zeit zum bedeutensten Ort des Deutschen Ordens. So ist dessen Wappen noch heute im Gemeindewappen von Lana enthalten.
Zeugnisse der kirchengeschichtlichen Bedeutung von Lana sind die zahlreichen Kirchen und Kapellen, Klöster und Konvente, die uns architektonisch durch 10 Jahrhunderte führen: von frühromanischen Kirchen wie St.Margarethen bis zur prunkvollen spätgotischen Pfarrkirche von Niederlana mit ihrem Schnatterpeck-Flügelaltar aus dem 16.Jahrhunderts, vom spätbarocken Konvent bis zur Heilig-Kreuz-Kirche Mitte des 20. Jahrhunderts.
Lana heute
Ende des 19. Jahrhunderts setzte dank der Pioniere Kravogl und Zuegg die Urbanisierung, Mobilität und Industrialisierung des damals verschlafenen Weindorfes ein. So erhielt Lana die erste Trambahn Tirols sowie eine der ersten Personenseilbahnen der Welt und entwickelte sich im 20. Jahrhundert allmählich zu Südtirols Obstbaugemeinde Nummer 1. Heute ist Lana eine der strukturreichsten Gemeinden Südtirols.
in der Ferienregion Meraner Land
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