Urkundlich erwähnt wird Burgstall erstmals im 13. Jahrhundert. Es erhält seinen Namen von der gleichnamigen Burg, die Graf Volkmar von Burgstall (1280 bis 1343) als erster Burggraf von Schloss Tirol und Landeshauptmann errichten ließ. Nach ihm wurden später auch eine Straße und ein beliebter Spazierweg benannt, der sich längs des Berghanges auf einer Länge von rund 4 km erstreckt. Die Reste der mittelalterlichen Ringmauer sind noch heute gut sichtbar.
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Das historische Burgstall
Die historischen Gebäude des Ortes befinden sich wie in allen traditionsreichen Dörfern rund um Lana auf dem Hang, weil der Talboden bis in die Neuzeit herauf versumpft und unzugänglich war. Trockengelegt wurde das Etschtal schließlich zur Zeit der faschistischen Diktatur unter Mussolini. Ziel des ehrgeizigen Projektes war es, durch die Kultivierung der Talsohle neues Terrain zu erschließen und zahlreiche Arbeitsplätze in der Industrie zu schaffen. Weniger Rücksicht wurde in jenen Zeiten auf die Natur genommen. Als in den 70er Jahren allmählich ein Umdenken einsetzte, erklärte man die Reste des sumpfigen Etschtales zum geschützten Biotop
Burgstall heute
Das Dorf, an der Etsch zwischen Obstwiesen, Biotop und Hochplateau gelegen, hat sich zu einem beliebten Ferienort mit einem großen Wellness-Angebot in elegantem Ambiente gewandelt. Zur Lebensqualität trägt nicht zuletzt der von dem Architektenduo Höller & Klotzner neugestaltete Rathausplatz Burgstall bei, der dem Dorf eine neue Gestalt verleiht.
in der Ferienregion Meraner Land
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