Oberhalb des Dorfes Gargazon, am Hang des Tschögglberges, erhebt sich der einsame Krölltum aus dem Wald. Der unbegiebelte Bergfried aus dem 13. Jahrhundert ist auf schönen Wanderpfaden leicht zu erreichen. Der Wehrturm diente wohl als Wachturm an der Grenze, bis heute ziert er das Wappen von Gargazon.
39010 Gargazon
Ein mittelalterlicher Turm, inzwischen restauriert, diente zur Überwachung der damaligen Grenzen. Über dem Rundbogeneingang befindet sich das Trautson-Wappen. Erbaut wurde der Turm also vermutlich von Bertold Chrello-Trautson, dessen Name 1237 in Urkunden erscheint.
Auf Karte anzeigenDieser Vorgang kann einige Sekunden dauern. Bitte haben Sie etwas Geduld!
Der Kröllturm in Gargazon
Dabei wird der Kröllturm nicht als ältere Burg, sondern als Einzelbauwerk betrachtet. Erstens wurden keine Mauerreste in seiner Umgebung gefunden, zweitens wäre für ein Burggebäude auf dem kleinen Hügel schwerlich Platz. Vom Kröllturm aus konnte man die Grenze und einzige Straße überwachen, die durch das Etschtal führt und vor dem Anmarsch eventueller Feinde warnen. Aufsehen erregte der Kröllturm zuletzt im September 1905, als ein Bauer antike römische Münzen im Turm fand.
in der Ferienregion Meraner Land
trick17.media