Lana beherbergt über 30 Kirchen und Kapellen sowie mehrere Klöster und Konvente aus über zehn Jahrhunderten. Die ersten Kirchen wurden noch vor der ersten urkundlichen Erwähnung von Lana im Jahr 990 errichtet. Eine davon, St. Margarethen, ist bis heute erhalten. Vom ursprünglich frühromanischen Bau sind noch die Rundapsiden mit ihrem Freskenzyklus aus dem Jahr 1215 zu sehen, an den Sockeln sind Bestiarien dargestellt.
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Dorf der Kirchen und Klöster
Ebenfalls auf einer Anhöhe liegt das kleine, vormals romanische Kirchlein St. Hippolyt. Der einst prähistorische Kultplatz auf dem Basalthügel von Naraun bei Tisens ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Noch höher liegt St. Vigilius auf dem Vigiljoch. Die im 12.Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte Kirche, bis heute „Wetterkirche" genannt, ist eine der höchstgelegenen romanischen Kirchen.
Ende des 14. Jahrhunderts wird die Urpfarre Lana dem Deutschen Orden übergeben, der somit zum wichtigsten Orden des Klöster- und Kirchendorfes wird. Aus dieser Zeit stammt die gotische Kirche St.Peter. Dagegen zählt die Pfarrkirche von Niederlana mit ihrem prächtigen Flügelaltar von Hans Schnatterpeck zu den schönsten Werken der Südtiroler Spätgotik.
in der Ferienregion Meraner Land
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